Nachbenetzungstropfen

Proteinablagerungen sind dem Kontaktlinsenträger ein ständiger Dorn im Auge. Wenn man die Kontaktlinsen entfernt, sind oft weißliche Verschmutzungen an ihnen zu erkennen: Dies sind die Proteine, die auf natürliche Weise entstehen und an der Linse haften bleiben, wenn sie nicht wie gewohnt aus dem Auge transportiert werden können. Eine Nachbenetzungslösung kann allerdings dabei helfen, solchen Ablagerungen vorzubeugen.

Ablagerungen an den Kontaktlinsen – gefährlich fürs Auge

Die meisten Kontaktlinsenträger kennen das Gefühl: Sie bemerken auf einmal, dass sie durch die Kontaktlinsen nicht mehr so klar sehen wie direkt nach dem Einsetzen. Meist liegt das Problem an Ablagerungen, die sich mit der Zeit von ganz alleine bilden. Deswegen müssen die Linsen häufiger einmal herausgenommen und gereinigt werden. Andernfalls bleiben die Ablagerungen im Auge und können zu schmerzhaften, entzündlichen Erscheinungen führen. Mit einer hochwertigen Nachbenetzungslösung kann man allerdings frühzeitig verhindern, dass unangenehme Ablagerungen entstehen. Dadurch kann man die Linsen länger ohne Unterbrechung tragen und sieht auch dann noch klar, wenn man sie bald herausnehmen und ersetzen müsste.

Nachbenetzungstropfen: Hilfreich gegen müde Augen

Kontaktlinsenträger leiden gelegentlich an trockenen oder juckenden Augen. Das liegt daran, dass die Kontaktlinsen das Auge austrocknen und kleine Staubpartikel anziehen können, die sich daraufhin im Auge befinden. Die Nachbenetzungslösung hilft dabei, diese störenden Partikel herauszuspülen und Missempfindungen am Auge vorzubeugen. Mit der Zeit verringert sich das unangenehme Gefühl von Trockenheit am Auge und man kann wieder klar sehen, ohne sich ständig am Auge reiben zu müssen. Denn wenn man ständig reibt oder gar kratzt, irritiert das schon bald die empfindliche Haut, die das Auge umgibt. Die Folge davon ist, dass es immer weiterjuckt und man das Problem ohne Tropfen fast nicht mehr in den Griff bekommt.

Anwendung der Nachbenetzungstropfen

Nachbenetzungstropfen sind nicht gefährlich und dürfen so oft angewandt werden, wie man möchte. Eine hochwertige Nachbenetzungslösung darf ruhig auch mehrmals am Tag ins Auge getropft werden, wenn man einen empfindlichen Tag hat oder gerade mit der Anwendung begonnen hat. Eine Besserung stellt sich meist jedoch früh ein, oft schon nach der ersten Behandlung. Danach hat man für mehrere Tage Ruhe und braucht danach nur nachzutropfen, wenn die Beschwerden doch wieder auftreten.

Bild: © Knut Wiarda – Fotolia.com

 

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