Torische Linsen (Kontaktlinsen)
Die Torische Linse - eine wirkungsvolle Hilfe bei Hornhautverkrümmung und Stabsichtigkeit
Torische Kontaktlinsen gelten als eine der neuesten Entwicklungen im
Bereich der Kunstlinsen und sind seit dem Jahr 2001 auf dem Markt.
Torische Linsen werden zur Korrektur von Astigmalismus, einer Verkrümmung der Hornhaut, verwendet.
Die Herstellung der Sehhilfe ist aufwendig und erfolgt für jeden
Patienten individuell. Neben der Erfassung des Dioptrinwertes sind
ebenso die Maße für Achse und Zylinder von Bedeutung. Durch eine
ungleiche Verteilung des Gewichtes wird erreicht, dass sich die Linse,
auf Grund der Schwerkraft, nach der Achse ausrichtet. Torische Linsen
besitzen eine hohe Fähigkeit zur Lichtkrümmung. Die Linsen müssen
sorgfältig angepasst werden und dürfen sich nicht drehen.
Ob Torische Linsen für den jeweiligen Patienten geeignet sind,
entscheidet der Augenarzt oder Optiker. Generell werden Torische Linsen
empfohlen, wenn ein Sehfehler von mehr als -10 Dioptrin, sowie eine
zusätzliche Hornhautverkrümmung vorliegen. Torische Linsen sind weiche
Kontaktlinsen, welche als Tages-, Monats-, oder Jahreslinsen im Handel
erhältlich sind.
Die Vorteile der Kontaktlinsen liegen in einem hohen Tragekomfort,
welcher durch einen erhöhten Wasseranteil erzielt wird. Mit Torischen
Linsen werden häufig bessere Ergebnisse als mit vergleichbaren
Spezialbrillen erzielt. Die Kontaktlinsen bieten somit eine perfekte
Alternative und erhöhen, durch ihre Transparenz, das Lebensgefühl ihrer
Träger.
Als Nachteile wären zu nennen, dass Torische Linsen immer ausreichend
Tränenflüssigkeit benötigen, um problemlos im Auge zu haften. Ist dies
nicht der Fall, kann es durch die einsetzende Reibung zu Schäden am
Auge kommen. Weiterhin weisen weiche Kontaktlinsen in der Regel eine
geringere Haltbarkeit als eine harte Linse auf.
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